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Vermittlung

Wir möchten Ihnen auf dieser Seite beschreiben wie eine seriöse Vermittlung unserer Erfahrung nach abläuft, denn auch in Tierschutzkreisen gibt es schwarze Schafe. Angesichts der Vielzahl an Tierschutzvereinen und Organisationen wird es leider immer schwieriger unseriöse Geschäftemacher von verantwortungsvollen Tierschützern zu unterscheiden. 

Aber keine Angst, es gibt sie wirklich, die seriösen Vereine die verantwortungsvolle und unterstützenswerte Tierschutzarbeit leisten. Sollten Sie aber an der Seriosität eines Vereins zweifeln oder Schwierigkeiten bei der Suche nach einem geeigneten Hund haben, können Sie sich natürlich auch jederzeit an uns wenden. Schreiben Sie an inselhunde@aol.com, wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach Ihrem Traumhund aus dem Süden. Gerne nennen wir Ihnen auch einige Adressen von verantwortungsvollen Tierschützern mit denen wir bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht haben!

Ablauf einer Vermittlung

Auf der Suche nach einem Hund aus dem Süden sind Sie sicher über das Internet oder über eine Anzeige auf einen Verein aufmerksam geworden.

Dann passiert es - Sie haben Ihren Traumhund entdeckt und melden sich bei dem angegebenen Ansprechpartner.

Es findet das erste Gespräch statt, in welchem Sie ausführlich über das Tier, seine Vorgeschichte, Herkunft und seine Eigenschaften informiert werden.

Zu einer umfassenden Information gehört auch die Aufklärung über eventuelle Erkrankungen, vor allem auch zu den Mittelmeererkrankungen.

Wenn sich im Gespräch herausstellt, dass Sie und der Hund gut zusammen passen, wird ein Termin zur Vorkontrolle gemacht. Die Vorkontrolle findet bei Ihnen zu Hause statt und wird von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Tierschutzvereins durchgeführt. Bei einer Vorkontrolle geht es nicht darum, Sie persönlich zu „kontrollieren“, sondern vielmehr darum, Sie einmal persönlich kennen zu lernen und zu sehen, wie das Tier bei Ihnen leben wird. Auch eventuelle weitere Fragen von Ihrer Seite aus können so direkt in einem persönlichen Gespräch geklärt werden. Trauen sie sich ruhig, denjenigen mit ihren Fragen zu löchern.

Falls Sie zur Miete wohnen, sollte eine schriftliche Bestätigung Ihres Vermieters vorliegen, dass Tierhaltung erlaubt ist. Wird bei einer Vermittlung auf Vor- und Nachkontrollen verzichtet, nehmen Sie lieber Abstand von dem Verein.

Nach einer positiven Vorkontrolle wird der ausgesuchte Liebling für Sie im Tierheim reserviert. Es wird ein Schutzvertrag abgeschlossen und eine angemessene Schutzgebühr entrichtet. Die Schutzgebühr deckt einen Teil der entstehenden Kosten bei der Versorgung der Tiere und wird an das jeweilige Tierheim weitergeleitet. Die Schutzgebühr sollte nicht astronomisch hoch sein, sie beträgt je nach Verein und Hund zwischen 200,- und 300,- Euro. Der Schutzvertrag dient zum Schutz des Hundes und regelt die wesentlichen Punkte zur artgerechten Tierhaltung. In dem Vertrag finden sich neben den Angaben zum Tier auch eine Beschreibung der Haltungsbedingungen. Mit Ihrer Unterschrift verpflichten Sie sich das Tier artgerecht zu halten, es gut zu pflegen, Krankheiten tierärztlich behandeln zu lassen und das Tier weder zu verkaufen noch zu verschenken. Hunde dürfen nicht im Zwinger oder an der Kette gehalten werden und es darf nicht gezüchtet werden. Sie erklären sich ferner damit einverstanden, vom Tierschutz hinsichtlich der Tierhaltung kontrolliert zu werden .

Nachdem nun auch die Formalitäten abgeschlossen sind wird Ihr Hund im Tierheim auf die Reise nach Deutschland vorbereitet. Der Hund wird vor seiner Ausreise tierärztlich untersucht sowie geimpft, entwurmt, gechipt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Das Testergebnis wird Ihnen vor der Vermittlung schriftlich mitgeteilt. Der Befund muss den Namen Ihres Hundes sowie die Anschrift des testenden Institutes beinhalten.

Um eine Weitervermehrung der Hunde auszuschließen, wird Ihr Hund vor der Ausreise kastriert, bei Junghunden oder Welpen wird eine Kastration im Schutzvertrag festgehalten. Sollten Sie sich für einen Welpen entschieden haben, achten Sie bitte darauf, dass der Hund bereits den kompletten Impfschutz hat. Gegebenenfalls warten Sie lieber noch ein paar Tage, denn es macht keinen Sinn, einen Hund nach Deutschland zu bringen, der dann eventuell kurze Zeit später sehr krank wird und stirbt. Ein Welpe kann erst im Alter von 12 Wochen wirksam gegen Tollwut geimpft werden. Diese Impfung greift erst nach weiteren 3-4 Wochen (je nach Impfstoff). Erst dann ist ein wirksamer Impfschutz vorhanden, der für die legale Ausreise des Tieres erforderlich ist. Da gerade Welpen aus dem Ausland in rauen Mengen im Internet angeboten werden, beachten Sie bitte, dass der Import von Welpen, die nicht mindestens (!) 15 Wochen alt sind, gegen geltende Gesetze verstößt und damit illegal ist (es gibt lediglich in ganz wenigen Sonderfällen Ausnahmeregelungen)!

Wenn alle Vorbereitungen getroffen wurden, kann Ihr Traumhund endlich ausreisen.

 Dank lieber Urlauber, die sich den Vereinen als Flugpaten zur Verfügung stellen, kann das Tier zu einem Flughafen in Ihrer Nähe gebracht werden.

Da leider nicht immer genügend Flugpaten zur Verfügung stehen, kann es auch manchmal zu einigen Wochen Wartezeit kommen.

Bei vielen Vereinen können Sie Ihren Hund direkt am Flughafen abholen.

 Manche Tiere kommen aber auch zuerst in eine Pflegestelle um sich von der Reise zu erholen. Wenn Sie Ihren Hund direkt am Flughafen abholen, dann ist er während seiner ersten Eingewöhnungsphase schon auf Ihre Hilfe, Ihr Verständnis und Ihre Pflege angewiesen. Hier ist es wichtig, dass Sie Unterstützung sowohl von der Tierschutzorganisation, über die Sie den Hund bekommen, als auch von einem guten Tierarzt haben.

Ist der Hund schon in Deutschland, fallen natürlich die Reiseformalitäten und die Wartezeit weg. Der Pflegehund ist - falls erforderlich - schon tierärztlich betreut und gepflegt, hat sich vielleicht schon an ein Leben in der Wohnung und an die neue Umgebung gewöhnt. Erwarten Sie aber bitte nicht, dass der Hund bereits stubenrein und erzogen ist. 

Vielleicht finden Sie Ihren Hund aber auch in einem deutschen Tierheim, dann sollte man dort in der Lage sein, Ihnen alle nötigen Informationen über den Hund zu geben. Sie haben in einer Pflegestelle oder im Tierheim natürlich auch die Möglichkeit, das Tier erst einmal persönlich kennen zu lernen.

Bei der Übergabe Ihres Vierbeiners erhalten Sie einen blauen EU Heimtierausweis mit den gültigen Impfungen und der Chipnummer Ihres Hundes.

 

 Der Heimtierausweis ist seit der neuen EU- Regelung Pflicht. Überprüfen Sie bitte die Eintragungen, der Ausweis muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können.

Endlich ist es soweit, Sie haben alle Hürden genommen und Ihr neues Familienmitglied darf  bei Ihnen einziehen. 

Bitte haben Sie jetzt ganz viel Geduld und Verständnis, denn auch für das Tier ist die Situation in einer neuen Familie ungewohnt. Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere Tipps auf der Seite Erziehung. Bedenken Sie, dass die meisten Tiere vorher noch nie in einer Familie gelebt haben. Auf jeden Fall sollten Sie genügend Zeit haben, besonders in den ersten Monaten. Wenn Sie für ein paar Stunden berufstätig sind, nehmen Sie sich bitte vorher einige Wochen Urlaub, damit der Hund ausreichend Zeit hat sich bei Ihnen einzugewöhnen.

In der ersten Zeit wird sich Ihr Ansprechpartner öfters telefonisch bei Ihnen melden um nachzufragen, wie es Ihnen und Ihrem neuen Familienmitglied geht. Falls Probleme auftreten sollten, scheuen Sie sich nicht, diese auch zu nennen und darzustellen. Nur durch eine gute Zusammenarbeit und durch ehrliche Antworten von beiden Seiten aus, kann es zu einer glücklichen, erfolgreichen Vermittlung kommen.

 

Wenn sich das Tier nach einiger Zeit bei Ihnen eingelebt hat, kommt noch einmal ein Mitarbeiter zur "sogenannten" Nachkontrolle bei Ihnen Zuhause vorbei.

Auch bei diesem Besuch geht es dem Verein nicht darum Sie persönlich zu "kontrollieren", sondern man möchte sich nur davon überzeugen, dass sich Ihr Vierbeiner auch wirklich bei Ihnen wohlfühlt.

 

Bei Schwierigkeiten wird Ihnen der zuständige Tierschutzverein jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, auch nach der Adoption. 

Wir wünschen ein gutes Zusammenfinden von Mensch und Hund !

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